Porta
Westfalica, 14.11.2006
Resolution
Sicherheit
für Bürgerinnen und Bürger in Lohfeld
Seit
Jahren fordern die Bürgerinnen und Bürger einen
kombinierten Geh-Rad-Weg an der „Eisberger Straße“ (L780)
für den Abschnitt zwischen der Straße „Auf dem
Mühlenbrink“ und Kreuzung „Lohfelder Straße“. Dieser
Streckenabschnitt ist Teil des festgelegten Schulweges. Kinder
und Jugendliche sind verpflichtet, den ausgewiesenen Schulweg zu
benutzen, wenn der Versicherungsschutz nicht verloren gehen
soll. Betroffen sind auch alle Kinder und ihre Eltern, die zum
Lohfelder Kindergarten wollen. Die Bürgerinnen und Bürger
aus den anliegenden Straßen, die zum Friedhof, zur Kirche oder
zur Bushaltestelle wollen, nutzen diesen gefährlichen
Streckenabschnitt ebenfalls.
Wenn
sich Fahrzeuge auf der Eisberger Straße begegnen, sind
besonders die Fußgängerinnen und Fußgänger
gefährdet, da die Straße sehr schmal ist. Aufgrund der
Straßenführung wird die Gefahr noch erhöht, da die
Kurve, an der Einmündung „Auf dem Mühlenbrink“ die
Übersicht deutlich herabsetzt. Fußgänger werden
von den westlich fahrenden Verkehrsteilnehmern erst im letzten Moment
erkannt. Ganz besonders in der „dunklen Jahreszeit“ sind die
Fußgänger stark gefährdet.
Der
Bezirksausschuss fordert den Bau des Geh-Rad-Weges mit höchster
Priorität zu realisieren. Die Sicherheit der Bürgerinnen
und Bürger muss Vorrang vor Sparmaßnahmen haben. Es darf
nicht erst zu einem folgenschweren Unfall kommen.
Diese
Resolution wurde in der Sitzung des Bezirksausschuß I
Hausberge-Lohfeld am 14.11.2006 einstimmig beschlossen, mit der Bitte
um Weiterleitung an den Regionalrat.
Karl-Wilfried
Pultke
Stephan
Böhme
Bezirksausschussvorsitzender
Bürgermeister